Einrichtungsfinder

Niederlande Schleswig-Holstein Niedersachsen Berlin Nordrhein-Westfalen Hessen Sachsen Bayern Baden-Württemberg Schweiz

Nikodemus Werk
Die Kultur im Haus Aja hat viele Facetten



-Anregen, Unterhalten, an alte Talente anknüpfen, Neues lernen, auf dem laufenden bleiben, Kontakte schließen....-

Wir möchten mit einem weitgefächerten kulturellen Angebot das Leben unserer Bewohner bereichern und mit dazu beitragen, ihr Alter Sinnvoll zu gestalten. Unsere Kurse und Arbeitskreise sollen Anregungen geben, fit halten, der Unterhaltung und Abwechslung dienen, Räume schaffen für Begegnungen. Die Lichtbildervorträge von Reisen oder von Kunstwerken des Städels solen die Welt zu uns holen, die Vorführungen alter Filme Erinnerungen wecken und für heitere Stunden sorgen. Es ist wichtig, dass für jeden etwas Passendes dabei ist, daher reicht unser Kurs-Programm vom Handarbeitskreis über vielfältige Gymnastikangebote bis zum anspruchsvollen Endlischkurs. Zu den Jahrenzeitenfesten werden entsprechende Veranstaltungen angeboten, um alte Traditionen fortzuführen um den Jahreslauf zu strukturieren. Es ist unser Bestreben, auch Menschen aus den Stadtteilen an unseren Veranstaltungen teilnehmen zu lassen. Das bringt frischen Wind von draußen und kann für manchen die Schwelle in ein Altenheim abbauen.

Da die meisten Bewohner nicht mehr ins Theater oder ins Konzert in die Stadt gehen, bieten wir in der Regel alle 6 Wochen Konzerte, Liedernachmittage, Chor-Konzerte oder dergleichen an. Dabei achten wir auf ein hohes künstlerisches Niveau, auf Länge und Zeitpunkt (meistens Sonntags um 16:00, eine Stunde).

Wir bemühen uns, dass möglichst viele Angehörige und Ehrenamtliche die Bewohner der pflegebereiche begleiten, denn mit einem vertrauten Menschen an der Seite können die Bewohner die Darbietungen erst richtig genießen. 

Zweimal im Jahr finden unsere großen Feste statt: Das Vorfrühlings- und das Sommerfest. Das Programm des Vorfrühlingsfestes wird seit vielen Jahren vom Papageno Theater übernommen, das mit seinen musikalischen Märchen oder seinen liebevoll bearbeiteten Opernaufführungen immer wieder begeistert.

In den letzten Jahren hat sich herausgestellt, dass das Varietè genau das richtige für die Sommerfeste ist. Es gibt viel zu sehen, man braucht nicht angestrengt zuhören, es ist abwechslungsreich, aufregend,entspannend und unterhaltend.

Zu allen unseren Veranstaltungen sind uns Gäste „von draußen” herzlich willkommen!

 

Neues im Haus Aja Textor-Goethe
Neues im Haus Aja Textor-Goethe

* "Altwerden - Gunst oder Kunst?" Was bedeutet "Altersweisheit" heute - und was kann ich selber im Sinne einer "geistigen Altersvorsorge" dazu beitragen? Diesen Fragen widmet sich der 6. Tag der Alterskultur am Samstag, 24. März 2012 von 10-15:30 Uhr. Mehr...

* Die nächste Gelegenheit, das Haus im Rahmen einer Führung kennenzulernen: Samstag, 24. März (im Rahmen des Tags der Alterskultur) sowie am Freitag, 13. April um 14 Uhr, Treffpunkt im Foyer. Sonderführungen sind kurzfristig auf Anfrage möglich: 069-530 93-203

* Für unsere Betreuten Wohnungen gibt es leider lange Wartezeiten - aber in einem unserer Pflegebereiche gibt es derzeit einen freien Platz. Nähere Infos: Johannes Riesenberger Tel. 069-530 93-203

* 8. Februar 2012: der neue Haus-Kurier erscheint - er kann gerne tel. angefordert werden unter 530 930

* 27.7.2011: Haus Aja Textor-Goethe und Aja's Gartenhaus werden nach ausführlicher Begutachtung erneut als "verbraucherfreundliches Heim" ausgezeichnet. Mehr auf www.heimverzeichnis.de

* 11. Mai 2011: "sieben auf einen Streich..." - 7 Mitarbeiter/innen des MDK (Medizinischer Dienst der Krankenkassen) stehen um 8:30 Uhr vor der Tür, um die unangemeldete "Qualitätsprüfung" gem. § 113 SGB XI durchzuführen. Die Ergebnisse liegen drei Wochen später vor: Mehr...

* FAZ-Journalistin Dr. Nadja Wolf hat unsere Mitarbeiterin Ulrike Welsch einen Frühdienst lang im Pflegebereich "Betula" begleitet, um den Reformbedarf der Pflegeversicherung alltagsnah zu erfahren. Ihr Bericht erschien am 12.1.2011.

* Aja's Gartenhaus erhielt Preis der Erich und Liselotte Gradmann-Stiftung (Demenz-Support/Stuttgart) für "vorbildliche Milieugestaltung für Menschen mit Demenz". Mehr... 

* Pressebericht über den Stadtteil-Spaziergang mit historischen Anekdoten für EhrenamtlicheMehr...

* MDK-Pflegenoten - Sinn und Unsinn: Was sagen sie aus über gelebte Qualität in der Pflege? Mehr ...

* Man bekommt sehr viel Dankbarkeit zurück
Die Arbeit einer Altenpflegerin ist körperlich und seelisch anstrengend - für vier Auszubildende in der Senioren-Wohngemeinschaft Haus Aja Textor Goethe ist es dennoch ihr Traumberuf. Bericht der FAZ

* Verleihung des Altenhilfepreises der Stadt Frankfurt an das Haus Aja Textor-Goethe durch die Frankfurter Sozialdezernentin Frau Prof. Dr. Daniela Birkenfeld. Informationen auf unserer Seite "Ehrenamt"


 



Feuilleton
Feuilleton

*Hirnforschung*

In ihrem Artikel fasst Dr. Silke Kirch, Geisteswissenschaftlerin und u. a. Kunsttherapeutin, die neuesten Erkenntnisse aus der Hirnforschung zusammen. Eindrucksvoll und verständlich erläutert die Autorin, wie das Hirn sich bis ins fortgeschrittene Alter weiter entwickeln kann und wie wichtig emotionale Bindungen als Schutz vor biologischen Stressfaktoren sind.

 

*Kunsttherapie bei Demenz*

„Nicht nur Menschen mit Demenz profitieren“ von der Kunsttherapie, denn in der gemeinsamen kreativen Arbeit erfahren alle Menschen einen Zugewinn. Voraussetzung ist, dass Räume für Begegnung geschaffen werden, in denen Menschen mit und ohne Demenz zusammentreffen können. Das DRK Bremervörde hat ein solches Angebot sichergestellt. Das „Offene Atelier“ wird von Michael Ganss, u. a. Kunsttherapeut, Gerontologie und Herausgeber der Zeitschrift Demenz. DAS MAGAZIN, in einem sehr lesenswerten Artikel vorgestellt.

 

*Leben ist wie Zeichnen, nur ohne Radiergummi*

Der Professor im Fachbereich Künstlerische Therapien in Alfter, Albrecht Warning, bricht eine Lanze für einen der natürlichsten Prozesse: das Altern. Leben ist wie Zeichnen, nur ohne Radiergummi beschreibt eindrucksvoll, wie sich der Mensch im Laufe seines Lebens verändert, was das für Ärzte und Therapeuten bedeutet, wie der alternde Mensch dies wahrnimmt und zuweilen von seinen daraus resultierenden Ängsten befreit werden muss.

 

*Leben ist jetzt*

Silke Kirch lässt in einem Artikel Leben ist jetzt eine Bewohnerin des Hauses Aja Textor Goethe in Frankfurt zu Wort kommen. Die optimistische 84jährige zählt zu den jüngeren Bewohnern des Hauses, doch alt gefühlt hat sie sich noch nie. Bei gleichaltrigen Promis im Fernsehen fällt ihr nur ein: „Wie sehen die denn aus?“ Ihr Leben hat sie gelehrt, dass es nicht darum geht, vor anderen zu bestehen, sondern nur vor sich selbst. Der Artikel hat auch der Interviewerin Mut gemacht: "Alles wird sich lösen"

 

*Billigpflege - ein folgenschwerer Irrweg*

Die Legalisierung ausländischer Billigpflegekräfte ist falsch. Wir - die Alten von morgen - werden das spüren. Mehr dazu im ZEIT-Artikel von Elisabeth Niejahr: „Bereut wird später“

Die Patientenverfügung

Vertrauen auf das, was ein Leben lebenswert macht

Mit dem Gesetz zur Patientenverfügung ist eine Diskussion in Gang gekommen, die weiter darüber hinaus geht, ob bestimmte Handlungen oder der Lebensschutz für den Arzt bindend sind. Angelika Sandtmann, 48, Germanistin und Philosophin, geht als Redakteurin der Zeitschrift „Die Drei“ den Fragen „Wie wollen wir sterben“ und „Wohin führt der Schmerz“ nach.

Kritisch sieht sie in der Buchbesprechung, dass Patienten nur als Krankheitsträger betrachtet werden; die Medizin den Menschen hinter seinen Organen und Organsystemen vernachlässigt. Sie fordert eine neue Sterbekultur, das Sterben als Wesentlich-Werden zu betrachten und wirft die Frage auf, ob man lernen kann, mit Schmerz umzugehen. Den Beitrag finden Sie in der anthroposophischen Kulturzeitschrift "Die Drei" (November 2010).


Lesen Sie hier mehr…