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Farben und Formen

Farben und Formen spielen in der Architektur „anthroposophischer“ Einrichtungen eine augenscheinlich große Rolle: In Waldorfschulen ist traditionell jeder Jahrgangsstufe eine andere Wandfarbe zugeordnet, im Inneren des „blauen Wals“, wie das Haus Aja Textor-Goethe im Volksmund gern genannt wird, ist eine ungewöhnlich breite Farbpalette erlebbar, und auch Aja's Gartenhaus überrascht an verschiedenen Orten mit ungewöhnlichen und eindrücklichen architektonischen Gestaltungselementen.

Rudolf Steiner hatte sich als Herausgeber und Kommentator der naturwissenschaftlichen Schriften Goethes sehr intensiv mit dessen Farbenlehre auseinandergesetzt. Goethe hatte insbesondere die „sinnlich-sittlichen Wirkungen“ der Farbe erforscht. Steiner setzte dieses Goethesche Denken ein Jahrhundert später in eine Fülle von Empfehlungen zur pädagogisch-therapeutischen Durchdringung verschiedenster Lebensbereiche, u.a. in Pädagogik, Medizin und Therapie, um.

Der in der Nähe von Siegburg lebende Kunstpädagoge, Bildhauer ("Formenfinder") und Lebensraumgestalter Herbert Antweiler hat seine arbeiten im Pflegebad von Aja's Gartenhaus Anfang 2009 in einem reich bebilderten Artikel in der Fachzeitschrift "Mensch + Architektur" beschrieben:

"Intuitiv geformte Architektur für demenzkranke Menschen"

Im Rahmen einer Semesterarbeit hat sich Jan Zerbe, Gerontologie-Student an der Universität Vechta, im Sommer 2003 intensiv mit den wissenschaftlichen Erkenntnissen zur therapeutischen Wirkung von Farben beschäftigt und einige interessante Informationen zum Thema: „Farbe bekennen – Möglichkeiten farbiger Raumgestaltung im Alten- und Pflegeheim“ zusammengetragen: